Reihe farbiger Buchrücken

Digitaler Buchdruck: vollfarbig, wirtschaftlich, individuell

Der Buchmarkt hat in den letzten Jahren einen rasanten Wandel vollzogen: Die Zahl der Titel steigt beständig, während die Einzelauflagen weiter sinken. Auf diese Veränderungen haben zunächst einige wenige Dienstleister reagiert – meist etablierte Druckereien, die in digitale Rollensysteme für den hochvolumigen Schwarzweißdruck der Inhaltsseiten und in niedrigvolumige Maschinen für den vollfarbigen Coverdruck investiert haben.

Technische Dokumentationen: Digitaldruck bringt Vorteile

Wer kennt das nicht: Da wird der neue Rasenmäher geliefert, und im Karton liegt eine armdicke Bedienungsanleitung. Englisch, spanisch, italienisch, französisch, schwedisch, finnisch, lettisch – alles dabei, was der Kontinent an Sprachen zu bieten hat. Zum Glück gibt es auch ein paar Seiten auf deutsch, denn die braucht ein Kunde in Deutschland schließlich, die übrigen sind purer Ballast. Kundenfreundlich und ressourcenschonend ist das nicht.

Digitaler Zeitungsdruck bringt neue Impulse

Das Internet macht den Verlagen schwer zu schaffen – den großen und den kleinen. Was aber tun gegen den Schwund von Anzeigenkunden und Lesern? Regionalisierung durch Auflagensplitting könnte das neue Erfolgsrezept sein. Auflagenstarke Medien werden schon lange dezentral produziert, um die Kosten zu senken.

Individualisierte Kataloge: Jedes Exemplar ein Unikat

Die Zeiten des armdicken Universalkatalogs sind vorbei. Genau wie bei Werbemailings kann man heute mit standardisierten Prospekten, Mode- und Produktkatalogen kaum noch Kunden gewinnen. Wer hat schon die Zeit, seitenlang durch Angebote zu blättern, die nicht relevant und damit auch nicht interessant sind? Andererseits: Ist es denn überhaupt möglich, Printkataloge individuell auf den Adressaten zuzuschneiden?

Geo-Individualisierung baut Brücken

Die eher spielerischen Formen der Bildpersonalisierung – Namen im Schnee, im Sand oder in der Buchstabensuppe – kennt inzwischen fast jeder. Im ersten Augenblick mögen sie überraschen, aber mit der Zeit sind die Varianten weitgehend ausgereizt und die emotionale Wirkung lässt nach. Es gibt aber auch Formen der Personalisierung von Printprodukten, die sowohl überraschen als auch einen echten Nutzen bieten können: zum Beispiel die Geo-Personalisierung

Inkjet-Produktionsdruck: Revolution in der Vollfarb-Personalisierung

Ohne Zielgruppen- und Datenmanagement gibt es keine individualisierten Printprodukte. Ohne leistungsfähige und wirtschaftliche Digitaldrucksysteme aber auch nicht. Denn Mailings, Prospekte und Kataloge, die auf den einzelnen Kunden zugeschnitten sind, kann man nicht von der Stange drucken – Offsetsysteme haben hier keine Chance.
Personengruppe mit Lupe ( Illustration: Happy Art / Shutterstock.com)

Maßgeschneiderte Inhalte für zielgerichtete Printkommunikation

Obwohl Industrieunternehmen, Dienstleister oder Versandhäuser über umfangreiche Informationen zu Produktpräferenzen, Einkaufsverhalten und Soziodemografie ihrer Kunden verfügen, sieht die Printkommunikation oftmals wie vor 20 Jahren aus: standardisierte Massenmailings, armdicke Kataloge – mit den entsprechenden Produktionskosten und Streuverlusten.