Inkjet-Produktionsdruck: Revolution in der Vollfarb-Personalisierung

Vom Server direkt aufs Papier: Der Inkjet-Produktionsdruck setzt Maßstäbe bei der Vollfarb-Personalisierung. (Foto: © ilterriorm / Shutterstock.com)

Vom Server direkt aufs Papier: Der Inkjet-Produktionsdruck setzt Maßstäbe bei der Vollfarb-Personalisierung. (Foto: © ilterriorm / Shutterstock.com)

Ohne Zielgruppen- und Datenmanagement gibt es keine individualisierten Printprodukte. Ohne leistungsfähige und wirtschaftliche Digitaldrucksysteme aber auch nicht. Denn Mailings, Prospekte und Kataloge, die auf den einzelnen Kunden zugeschnitten sind, kann man nicht von der Stange drucken – Offsetsysteme haben hier keine Chance. Aber auch beim Digitaldruck gab es Einschränkungen: zu langsam, zu teuer, zu schlechte Qualität.

Neuer Maßstab für vollfarbige White-Paper-Personalisierung

Die Betonung liegt auf „gab“ – denn in den letzten Jahren hat eine wahre Revolution stattgefunden: Inkjet heißt der neue Maßstab für die vollfarbige White-Paper-Personalisierung. Bereits vor fünf Jahren hat die Digital Print Group das Inkjet-Produktionssystem Océ ColorStream 3500 ins Haus geholt – zu einer Zeit, als solche Maschinen fast ausschließlich in den Produktionshallen der großen Transaktionsdruckereien standen. Das Rollensystem druckt mit einer Geschwindigkeit von 75 Metern in der Minute, das sind 60.000 DIN-A4-Seiten pro Stunde oder 24 Millionen Seiten im Monat – Dimensionen, die man früher nur vom Offsetdruck kannte. Auch die Druckqualität ist ganz nah an der, die man vom Offset gewohnt ist: Wahrgenommene 1.200 dpi bei voller Nenngeschwindigkeit sind ein Wort. Beziehungsweise ganz viele Wörter, Bilder und Grafiken – mit gestochen scharfen Details und stufenlosen Halbtönen.

Moderne Digitaldruck-Produktionssysteme sind wahre Giganten: Die Océ ColorStream 3500, ein Vollfarb-Inkjetsystem, druckt bis zu 60.000 Seiten in der Stunde. (Foto: © Canon / Océ)

Auf der Océ ColorStream 3500 können Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Mailings,
Kataloge und technische Dokumentationen gedruckt werden. (Foto: © Canon /Océ)

Breites Spektrum an Printprodukten

Hohes Druckvolumen, bestechende Druckqualität und eine große Flexibilität beim Einsatz zu bedruckender Materialien sind die Grundlage für ein breites Anwendungsspektrum: Auf Inkjet-Vollfarb-Produktionssystemen lassen sich Zeitungen, Zeitschriften und Bücher ebenso drucken wie Kataloge, Mailings oder technische Dokumentationen. Damit eröffnet die revolutionäre Inkjet-Technologie sowohl Verlagen als auch Agenturen, Versandhäusern oder Industrieunternehmen neue Perspektiven: Sie können noch mehr Farbe, noch mehr zielgruppenorientierten Content und noch mehr Personalisierung ins Spiel bringen – für mehr Response, weniger Streuverluste und zufriedenere Kunden.

Grenze verschiebt sich zugunsten der digitalen Produktion

Kostenvergleich DruckverfahrenBleibt die Frage nach den Kosten. Bis zu welcher Auflage kann man Mailings oder Kataloge wirtschaftlich im digitalen Inkjetdruck produzieren? Hier eine genaue Zahl zu nennen, ist schwierig. Schließlich geht es nicht nur um die reinen Produktionskosten, sondern auch um den Nutzen für den Kunden. Unabhängig davon aber verschiebt sich mit der Inkjet-Technologie die Grenze des wirtschaftlich Machbaren immer weiter zugunsten der digitalen Produktion. Ein Beispiel: Bei einem 240 Seiten starken Softcover-Katalog im Format 17 mal 24 Zentimeter, vierfarbig gedruckt auf 115-Gramm-Papier mit matt kaschiertem Umschlag, liegt die Grenze bei etwa 2000 Exemplaren. Das heißt, bei jeder Auflage, die kleiner ist, ist der Digitaldruck wirtschaftlicher.

Und je geringer die Seitenzahl des Printproduktes ist, desto größer ist natürlich die Zahl der Exemplare, die im Inkjetdruck wirtschaftlich produziert werden können. Bei einem zweiseitigen Mailing kann das durchaus eine sechstellige Auflagenhöhe sein. Sie sehen also: Die revolutionäre Inkjet-Technologie – kombiniert mit intelligentem Datenmanagement – ist der neue Standard für die individualisierte Kundenkommunikation.